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Luftkurort Eppenbrunn - Spitzenplatz erneut bestätigt

Bei Lufthygiene unter den Besten in Deutschland

Im Luftkurort Eppenbunn stand die turnusmäßige Überprüfung der Luftqualität zur Bestätigung des Prädikats "Luftkurort" an. Das Touristikbüro führte die einjährige Messung nach den Richtlinien des Deutschen Heibäderverbandes durch. Im jetzt vorliegenden Gutachten des Deutschen Wetterdienstes wird bestätigt, dass Eppenbrunn die lufthygienischen Vorraussetzungen an einen Luftkurort ohne Einschränkungen erfüllt, sogar bei den Stickstoffdioxidwerten unter den fünf Prozent der besten in Deutschland ist.

 
Zur Bestätigung des Prädikates "Luftkurort" wurden vom örtlichen Touristikbüro Luftproben aus verschiedenen Bereichen genommen. An drei Standorten wurde ein Jahr lang gemessen. Durch die Auswahl verschiedener Plätze sollten die lufthygienischen Verhältnisse im gesamten Aufenthaltsbereich der Gäste und erholungsuchenden Touristen erfasst werden.
Die Luftproben wurden auf grobe Staubteilchen (gesamter Grobstaub außer Blütenpollen), auf  "schwarz" Grobstaubpartikel, auf Blütenpollen sowie auf Stickstoffdioxid untersucht. Der "schwarze" Grobstaub entsteht vorwiegend durch den Kfz-Verkehr (Reifenabtrieb) sowie beim Heizen mit Holz und Kohle. Stickstoffdioxid gelangt hauptsächlich durch die Abgase des Verkehrs und im Winter auch ruch Heizungen in die Luft. Dieses Gas kann in höheren Konzentrationen den Atemwegen schaden.
 
Am Forstamt in der Talstraße wurde trotz des Durchgangsverkehrs eine nur unwesentlich höhere Staubkonzentration als an den beiden anderen Meßstellen ohne den unmittelbaren Verkehrseinfluss ermittelt: Ein Kubikmeter Luft enthielt an diesem Standort im Durchschnitt 10,6 Mikrogramm Grobstaub (1 Mikrogramm = 1 Tausendstel Milligramm). Erlaubt ist eine mittlere Staubkonzentration von 28 Mikrogramm.
Das heißt, es wurde lediglich ein Drittel der zulässigen Menge ermittelt. An den Meßstellen "Freizeitpark" und "Pfarrgarten", wo weit niedrigere Höchstmengen zulässig sind, lagen die ermittelten Werte 50% unter dem Grenzwert.
 
Ein weiteres Ergebnis: Die in Eppenbrunn gemessenen groben Staubteilchen bestanden überwiegend aus Bodenmineralien, die vom Wind durch die Kraftfahrzeuge vom Erdboden, bzw. von der Straßenoberfläche aufgewirbelt wurden. Im Frühjahr wurden in den Messgeräten auch zahlreiche Blütenpollen gefunden. Der Anteil der "schwarzen" Grobstaubteilchen war unauffällig und kurortüblich.
Am verkehrsbezogenen Standort "Talstraße" wurde eine mittlere Konzentration von 1,89 Mikrogramm festgestellt, das ist etwa ein Drittel der zugelassenen Höchstmenge!
 
Die Belastung durch Stickstoffdioxid wird ebenfalls in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft angegeben. Hier wurden die Höchstmengen für die jeweiligen Standorte sehr deutlich unterschritten.
 
Eppenbrunn liegt beim Anteil der Stickstoffdioxide unter den fünf Prozent der belastungsärmsten Luftkurorte in Deutschland!