Foto: Bernd Danner

Erster Tag der offenen Gärten im Verbandsgemeindegebiet - Bei schon tropischen Verhältnissen tolle Mischung in sieben teilnehmenden Gärten

Die Idee der Vinninger „Hobbygärtnerin“ Ute Weisbrod-Mohr ist es zu verdanken, dass am Sonntag, 10. Juni,  sieben Familien in unserem Verbandsgemeindegebiet Pirmasens-Land erstmals ihre Gärten für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet hatten. 

Die Obst- und Gartenbauvereine hatten unter der Federführung des Vinninger Obst- und Gartenbauvereins unter seinem Vorsitzenden Hermann Braun die Gartenbesitzer gewinnen können. Ihr breit gestreutes Angebot wurde trotz tropischer Verhältnisse gut angenommen.

In Eppenbrunns Friedhofstraße hatten Rita und Klaus Goedel ihren Garten geöffnet. Beide arbeiten in ihrer modernen Gartenanlage ständig. Mit der Anlegung in seiner derzeitigen Form haben sie vor etwa sieben Jahren begonnen. So manches berufliches Studio hätte hier tolle Motive für diverse Familienfotos. Nicht minder ansprechend ist der Garten der Familien Liesel und Fritz Hartmann mit ihrer Tochter Dorothea Günther mit Schwiegersohn Rainer in Trulbens Hauptstraße. Für sie ist er auf rund 1500 Quadratmeter Erholungsgarten, aber auch Nutzgarten zur Eigenversorgung. Auch verschiedene Tiere werden hier gehalten und Obst geerntet. Deutlich geprägt wird die gesamte Anlage von Keramikarbeiten von Liesel Hartmann. Gegensätzlich dazu in Trulben in der Vinninger Straße der Garten von Elvira und Franz-Josef Kupper. Es handelt sich um einen typischen Bauerngarten. In ihm kann man sich wohl fühlen.

Völlig offen und ungezäunt ist der Garten der Initiatorin Ute Weisbrod-Mohr und ihres Ehemannes Thomas Mohr. Der Charakter eines Naschgartens ist bestimmend, wobei die Natur selbst gestalten kann und nicht jedes Unkraut gleich entfernt sein muss. In der Tat ein Familiengarten, in dem sich auch die Kinder wohl fühlen.

Unmittelbar benachbart und  nur durch den Friedhofsparkplatz getrennt sind die Gärten von Annette und Volker Lang Im Brühl und von Anne und Hermann Braun sowie Seniorin Wilfriede Fuchs in der Schulstraße in Vinningen.  Dominierend sind ein Teich sowie ein Gartenhaus bei der Familie Lang im reinen Freizeitgarten. Mächtige Obstbäume sind bestimmend im Garten Braun und Fuchs. Eine lauschige Ecke mit Tisch- und Sitzgruppe unter den schattenspendenden Bäumen  bot Anne Braun die Gelegenheit, die Besucher nicht nur mit Getränken, sondern auch mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Derweil nahm Hermann Braun die Gelegenheit zu Führungen, auch im Pflanz- und Blumengartenbereich, wahr.

Einen ganz normalen Pflanzgarten präsentierte die Familie des Lemberger Friedrich Groß in der dortigen Fabrikstraße. Bereut hat die Familie Groß ihre Teilnahme nicht, denn nach fünfstündiger Öffnung kamen noch die Besucher 29 und 30 als Nachzügler. Unter ihnen befand sich zu seiner besonderen Freude der Vinninger Ortsbürgermeister Felix Kupper. Er war zuvor schon in anderen Gärten der Hackmesserseite. Im Nutzgarten Groß gibt es all das, was Mutter Natur schenkt. Sträucher mit Beeren fehlen auch hier nicht.

Friedrich Groß, Ute Weisbrod-Mohr und Volker Lang zeigten sich überrascht über die Resonanz. Sie hatte man nach Hermann Braun so nicht erwartet. Gerne reichte man als Dankeschön fürs Kommen neben Kleinigkeiten und Kuchen vor allem auch erfrischende Getränke. Braun abschließend: „Unser erster Tag der offenen Gärten hat sich für alle gelohnt. Es wurde geschaut, gefachsimpelt und so manche Anregung mitgenommen“. So ganz nebenbei diente das Angebot auch der Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen.

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