Foto: Bernd Danner

Mit 50 Jahren ist die Schule alt, modern und attraktiv zugleich

Festakt zum Schuljubiläum –  Schülerinnen und Schüler boten Zirkusshow

Am 23. August 2019 war es im Zirkuszelt auf dem Gelände der Konrad-Adenauer-Schule sehr warm. Den Festakt zum 50-jährigen Schuljubiläum verlegte deshalb Schulleiterin Rektorin Sabine Hofmann kurzerhand ins Freie. Nach lediglich vier Grußworten war es dann soweit. Fast alle Eltern der 385 Schülerinnen und Schüler der Schule drängten sich ins 350 Personen fassende Zirkuszelt vom pädagogischen Zirkus ZappZarap zur Premiere der in fünf Tagen einstudierten Zirkusshow. Es war der fünfte Tag eines bunten Programms innerhalb von sechs Tagen mit vielen Aktionen in schöner Atmosphäre.

Dass es zu diesem speziellen Rahmen für das Jubiläum mit einer Projektwoche der besonderen Art und zur Feier im Zirkuszelt kam, verdankt man laut Hofmann vor allem Lehrerin Elisabeth Schmitt. Sie hatte vor drei Jahren die Idee dazu und war nun Dreh- und Angelpunkt in der Projektwoche und Kartenverkäuferin. Diese wurde mit den Schülerinnen und Schülern in zwei Gruppen mit den Zirkusmitarbeitern sowie den betreuenden Lehrern einstudiert. So wurde die Abendveranstaltung am Freitag von einer anderen Gruppe showmäßig dargeboten. Die dritte Aufführung war am Samstagvormittag und die vierte und abschließende Veranstaltung war am frühen Samstagnachmittag. Alles gab es wie beim großen Zirkus außer Tiere. Beifallsumrauscht die einzelnen Nummern der verschiedenen Gruppen. Eng saßen bei der Premiere die Besucher. Inmitten von diesen eingepfercht  die Ehrengäste, von denen am Ende unsere Bürgermeisterin Silvia Seebach zitiert werden muss. Seebach: „Das war eine ganz tolle Veranstaltung. Die Kinder haben gestrahlt und waren glücklich bei dem schönen Programm, das sie einstudiert hatten“.

Gestrahlt haben die Kinder und die Besucher ihrer jeweiligen Zirkusshow. Doch daneben strahlte von Anfang an neben der Sonne auch Schulleiterin Hofmann. Strahlend an der Spitze solch einer tollen Schule zu stehen, zu der sie von den zahlreichen Ehrengästen nur drei erwähnte. Es waren dies Landrätin Susanne Ganster für den Landkreis Südwestpfalz seitens des Schulträgers, Seebach für den früheren Schulträger Verbandsgemeinde Pirmasens-Land sowie Regierungsschulrat Günter Grube von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Neustadt an der Weinstraße.

In ihre Begrüßung hatte Hofmann die Schulgeschichte eingebaut. Im engen Zusammenhang mit der Arbeit der Schule stehe der Erfolg. Vieles in den vergangenen fünf Jahrzehnten hätte geholfen, die KASCH zu entwickeln, sie hinzuführen zu einer modernen Schule individueller Prägung. Dies sei mit ein Verdienst der Schülerschaft, die toll mitarbeite, was gerade die Projektwoche wieder gezeigt habe. Aber auch ein Verdienst der ADD, die jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen der Schule hätte. Die Schule ist nach Hofmann gut aufgestellt und bereit, sich weiter zu entwickeln. Das Bestreben von Schulleitung, Lehrerkollegium, Elternschaft und Schulförderverein sei es, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen. So zog Hofmann ihr Resümee: „Wir als die Konrad-Adenauer-Schule Vinningen haben Grund zu feiern. Wir tun dies mit ihnen zusammen“.

Landrätin Susanne Ganster gratulierte zur 50-jährigen Schulgeschichte der KASCH als der Schule auf der Hackmesserseite. Für diese habe der Landkreis vor zehn Jahren die Trägerschaft übernommen. Sie wünschte der Schule weiterhin gute Jahre. Das Jubiläum mit einer Projektwoche mit der gesamten Schulgemeinschaft zu feiern sei eine tolle Idee und keinesfalls „jubiläumsüblich“. Sie machte dabei keinen Hehl daraus, dass die Standortfrage immer im Gespräch sei.

„Die Schule macht was her“, so Bürgermeisterin Silvia Seebach. Nachdem sie von einer Schulgemeinschaft errichtet wurde und von dieser auf die Verbandsgemeinde über ging, sei sie froh, dass sie seit zehn Jahren nun in der Trägerschaft des Landkreises mit mehr Gewicht sei. Noch gut  die persönliche Erinnerung von ihr, in Niedersimten aufgewachsen und dort zur Schule gegangen, als „Dorfschülerin“ zur Einweihung mit dem Bus nach Vinningen in diese „riesige Schule“ gefahren zu sein. Regierungsschulrat Günter Grube gratulierte zum Jubiläum, führte an, was Bildung und Erziehung in den vergangenen 50 Jahren ausmachten, damit dies gelingen konnte. Nunmehr gehe es darum zu warten auf alles, was in diesem Bereich kommt. Auf diesem Wege wünschte er der Schule an der Grenze zum französischen Nachbarn weiterhin gute 50 Jahre. Letztlich war es Hartmuth Hofmann, der mit einem Präsent gratulierte er für den verhinderten Schulfördervereinsvorsitzenden Gerd Müller gratulierte.

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