Foto: Bernd Danner

Neues Ratsgremium ist sehr breit aufgestellt

Nach dem Steffen Schwarz am 1. März 2018 durch den Ortsgemeinderat zum Ortsbürgermeister gewählt wurde, war er bei der Wahl vom 26. Mai 2019 parteiloser Einzelbewerber. Von der Bevölkerung erhielt er einen Vertrauensvorschuss von 90 Prozent. Bei der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend, 27. Juni in Anwesenheit von Altbürgermeister Willi Lehmann im katholischen Pfarrheim ernannte die seitherige zweite Ortsbeigeordnete Elli Strassel Schwarz zum Ortsbürgermeister und händigte ihm die Ernennungsurkunde aus. 

Schwarz machte danach den Vorschlag, Elli Strassel mit den meisten und Hagen Bratzel mit den zweitmeisten Stimmen bei der Mehrheitswahl zu Beigeordneten zu wählen. Dazu Schwarz: „Elli arbeitet im Vordergrund, Hagen im Hintergrund“. Von den zwölf gewählten Ratsmitgliedern, darunter vier Frauen, fehlte lediglich Christian Neu. Strassel wurde bei einer Stimmenthaltung zur ersten Ortsbeigeordneten gewählt, während Bratzel alle elf Stimmen auf sich vereinigen konnten und zweiter Ortsbeigeordneter wurde. Schwarz ernannte und vereidigte beide und führte sie in ihr Amt ein, nachdem seit dem 1. Januar 2018 man nur Strassel als Beigeordnete hatte.

Zuvor hatte Steffen Schwarz darauf verwiesen, dass der neue Rat sehr breit aufgestellt sei. Er hatte sich sogar vor der formellen Verpflichtung der neuen Räte die Zeit genommen, jedes einzelne Mitglied mit seinen Fähigkeiten und Stärken vorzustellen. Zusammen mit Strassel hatte Schwarz vorher noch den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern Romy Martz, Werner Lantz und Gerhard Starck für zehn bzw. 15-jährige Ratszugehörigkeit gedankt und ihnen neben entsprechenden Urkunden auch Präsente überreicht.

Bürgermeisterin Silvia Seebach gratulierte der neuen Gemeindeführung und lobte die gute Zusammensetzung des Rates, wo die vier Frauen durch pragmatische Ideen mit Sicherheit einen wertvollen Beitrag leisten könnten. Dabei gehe es keineswegs nur um Geselligkeit wie im Vorjahr bei den Feierlichkeiten zum 750-jährigen Dorfjubiläum, sondern um die Bewältigung von Arbeiten zum Voranbringen des Ortes. Sie bestätigte Schwarz, dass er sich in  seinem ersten Jahr in die Aufgaben eines Ortsbürgermeisters hineingearbeitet hätte und ein gern gesehener Ortsbürgermeister bei der Verwaltung sei. Seebach abschließend: „Euch allen ein frohes Schaffen“.

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