Foto: Rosi Lenk

Umweltaktion in Ruppertsweiler mit Beteiligung der Kindergartenkinder

„Es wäre wesentlich einfacher, den Müll ordnungsgemäß bei einer Deponie oder dem Wertstoffhof zu entsorgen, als ihn mit dem Auto zu transportieren, um ihn verbotenerweise in der Natur abzulagern“, so das Resümee von Eva-Maria Stumpf, die schon seit vielen Jahren zusammen mit Ehemann Peter und ihrer 10-jährigen Tochter Fritzi im Einsatz ist bei den jährlichen Umweltaktionen des Natur- und Vogelschutzvereines Ruppertsweiler. 

Unterstützt von sieben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr waren 25 Umweltschützer am 14. April 2018 im Bereich Beckenhof, Teilen des Arius, dem Starkenbrunnen und entlang der K 36 unterwegs, um zum Teil ekelerregende Dinge einzusammeln, um sie anschließend zur Deponie Lemberg zu bringen. Als Fahrer stellte sich der erste Ortsbeigeordnete Guido Hahn zur Verfügung. Auffallend sei, dass die Umweltsünder meist die gleichen Stellen aufsuchten, stellten die „Müllmänner“ fest. Allerdings gab es in diesem Jahr eine neue Variante: Nina Siegler entdeckte in einem Erdloch eingegrabenen und wieder zugeschütteten Unrat: Einen Farbeimer, ein Kurbelrad, eine Eisenstange und Flaschen.

Im Vorfeld ging das Team um Kindergartenleiterin Silke Huber mit ihren drei- bis fünfjährigen Kindern, die mit Greifzangen ausgestattet wurden, zum Müllsammeln durch den Ort.  Eine vorbildliche, nachahmenswerte Aktion.